2 Minuten Berlin


Es war einmal…

Ich habe heute eine studivz-Nachricht von einer ehemaligen Schulkameradin bekommen, mit der ich vor sechs unglaublichen Jahren das Hostelzimmer während unserer Berlin-Abschlussfahrt teilte. Mal davon abgesehen, dass ich Klassenfahrten immer, wirklich immer, furchtbar fand, habe ich neben den eher unschönen auch einige angenehme Erinnerungen. Berlin und den Prenzlauer Berg fand ich schon damals toll, der Blick vom McDonalds am Potsdamer Platz auf die Berliner Nachtlichter, die belebte Straßenbahnkurve am Alexanderplatz, all die trubeligen Plätze waren für mich als Kleinstädtlerin das pure Leben. Gestern habe ich mir ein kitschiges „I love Berlin“-T-Shirt gekauft. Wer hätte gedacht, dass ich das mal als Berlinerin und nicht als Touristin tue.



KaDeWe-Kaffee und 2 handgeschriebene Minuten.
März 30, 2010, 8:05 pm
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Wir sitzen bei Cappuccino, Cola und Käsekuchen in der KaDeWe-Kuppel und schauen auf die Dächer Berlins und jede Menge Baukräne. In den Scheiben der Kuppel spiegeln sich schwatzende Touristen, Kinder, die in ihren Schokopuddings mit Sahnehaube rühren und Rentner, die  in ihre Kaffeetasse starren…



Studenten.leben.mythen
März 29, 2010, 1:44 pm
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Es ist wirklich erstaunlich, dass sich der „Studenten müssen nichts tun“-Mythos bei vielen immernoch hält. Sehr viele Menschen um mich herum, die einen festen Job haben, im Volksmund „richtig arbeiten“, glauben, dass man den ganzen Tag frei hat, jeden Abend feiern gehen kann und sowieso alle Freiheiten dieser Welt hat. Mich stört dieses Bild der faulen und freien Studenten deswegen so, weil jene, die ich so kenne und die keine Langzeitstudenten sein wollen, oft Dreifachbelastungen ausgesetzt sind, neben dem Studium 20-30 Stunden arbeiten, um sich ein eigenes Leben aufzubauen, den Haushalt schmeißen, oft schon Kinder haben (oder sie zumindest in näherer Zukunft planen) und trotzdem sich nie wirklich was leisten können. Alleine dieses „richtig arbeiten“…wo ist hier der Kotz-Smiley?



Ein Ostern der ganz besonderen Art: Eiersuchen an deutschen Bahnhöfen.
März 28, 2010, 9:54 pm
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Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, nicht mehr so bald über die deutsche Bahn zu schreiben, denn so viel Aufmerksamkeit hat sie auch gar nicht verdient. Nun habe ich aber gelesen, dass die Zeitumstellung bei meinem Lieblingsunternehmen unproblematisch verlief und die Züge zur richtigen Zeit ankamen (ist ja auch Problem, was nicht jedes Jahr so auftritt…).
Ein wirklich großer Trost, dass bei der Bahn diese Schwierigkeit bewältigt werden konnte, während die Berliner S-Bahnen mal wieder im Notverkehrsplan fahren und über Ostern deutschlandweit Komplikationen und Verspätungen wegen Baumaßnahmen drohen. Na dann, frohe Ostern!



Der Ort des schlechten Gewissens.
März 26, 2010, 9:59 pm
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Ich muss zugeben, dass der Ort, an dem ich mich am sozialmiesesten fühle, die Berliner S-Bahn ist. Denn die Straßenfeger- und Motzverkäufer gehen mir einfach fürchterlich auf die Nerven. Ich kann nichts dagegen tun, aber wenn ich gerade in meinem Buch lese oder so  vor mich hindenke, gibt es für mich gerade nicht schlimmeres, als dabei von denen gestört zu werden, die mir auch noch ein schlechtes Gewissen dafür machen, dass es mir nicht so schlecht geht wie ihnen. Heute zum Beispiel haben wir uns endlich seit einem halben Jahr Lampen im Baumarkt gekauft und diese mit der S-Bahn transportiert. Da kommt einer mit seinen Straßenfegern auf uns zugeschlurft und ruft: „Oooh, die haben sich eine schöne Wohnung gekauft.“ Ich will nur noch schrumpfen.



Berlin bewegt.
März 25, 2010, 10:58 pm
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Ich war heute mal wieder am Reichstag. Und es ist jedes Mal wieder ein bewegender Moment für mich, wenn ich davor stehe. Ich liebe es, auf die Wiese zu blicken, die warme Frühlingsluft einzuatmen, den Schriftzug „Dem deutschen Volke“ zu lesen und einfach auf Berlin zu schauen. Irgendwie kann ich es immernoch nicht glauben, jetzt hier zu wohnen. Hier wo so viele wichtige Ereignisse stattfanden, wo sich Tag ein Tag aus die Welt versammelt. Ja, ich wohne in Berlin.



Berlin-Blockade
März 24, 2010, 10:49 pm
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Ich habe heute eine Berlin-Blockade. Eigentlich wollte ich etwas über Rio Reiser schreiben, der nach Berlin umgebettet werden soll.  Dann über Menschen in meinem Umfeld, die noch nie in Berlin waren. Vielleicht solls heute mit Berlin einfach nicht so sein. Ich denke an Sven Regener, an „Wenn der Winter kommt“, an Jim Rakete und die Loveparade. Ich denke heute nicht richtig. Nicht klar. Morgen vielleicht.