2 Minuten Berlin


Mitternachtslese(t)raum.
Mai 7, 2010, 9:10 pm
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Es gibt für mich fast nicht Schöneres in Berlin, als die Stunden vor Mitternacht im Dussmann mit einem Bücherstapel zu sitzen. Ab und zu Stöckelschuhklappern, das leise Zufallen von Türen, Straßenmusikantengedudel von draußen und ein leises Brummen der Klimaanlage. Heute liegt auf meinem Stapel Alessandro Baricco „Oceano Mare“, Thierry Cohen „Ich hätte es vorgezogen zu leben“, „Neubuch. Neue junge Lyrik.“ und „Das ElternBuch – Wie unsere Kinder geborgen aufwachsen und stark werden.“ Ich muss daran denken, dass jene Eltern, die das Elternbuch kaufen, wohl bei der Erziehung ihrer Kinder schon nicht so viel falsch machen werden und sie bestimmt fast keine Sorgen haben müssten, dass diese geborgen aufwachsen. Es wird viele Eltern geben, die weder eine Buchhandlung betreten, noch überhaupt daran denken, solch ein Buch zu kaufen, wenn sie Schwierigkeiten mit ihren Kindern haben. Eine Frau stellt sich gerade neben mich in die Lyrikabteilung. Was sie sich wohl gleich herausgreifen wird?

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