2 Minuten Berlin


Heute in Berlin träumte ich mich weg.

Nahost-Experte in der Synagoge in Berlin. Schiffe, Türkei, Krieg, Religion.  Ich schalte schon in den ersten Minuten ab, habe Bilder von diesem unbeschreiblichen Land vor Augen. Die Wärme, als wir aus dem Flugzeug stiegen. Das Treiben auf dem toten Meer. Die Berge von Jordanien. Das Warten an der Bushaltestelle in erdrückender Hitze auf den Reisebus nach Massada. Die Klagemauer, die Klagenden, die Wunschzettel. Der Besuch beim Experten in seinem Haus, den Ölberg im Sonnenuntergang, die Orthodoxenkinder. Das Delfinschwimmen in Eilat. Der zentrale Busbahnhof in Tel Aviv. Die Sheruttaxis. Die vielen Obststände am Dizengoffcenter. Der alte Pizzamann an der Ecke. Der Blick aus dem Fenster auf das Mittelmeer. Der Gedanke, dass nichts und niemand einem etwas anhaben kann. In diesem Land, bei dem die meisten zuallererst an Gefahr denken. Heute mitten in Berlin war ich wieder im Land, wo Milch und Honig fließen.

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2 Kommentare so far
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Hallo, welche Syni war das?
Voll schön geschrieben – echt gut.

Kommentar von salomon

Oranienburger Straße! Und danke 🙂

Kommentar von 2minutenberlin




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