2 Minuten Berlin


Zu Besuch im Sternenhimmel.
August 27, 2011, 10:36 pm
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Sterne soweit das Auge reicht. Ab und an eine flinke Schnuppe. Großer Bär und großer Wagen. Ein weißer Schleier. Funkeln immerzu. Mondgesicht mit Fleckenwangen. Die Stille spricht mit mir. Augen schließen, Nacht einatmen, die Welt bewundern. Bach, Vivaldi und John Williams. Sternensinfonie.
Goethe, Bachmann, Heinrich Heine. Galaxienfantasien.
Vor meinem inneren Auge eine Dorfszene, ich glaube, aus Die Schöne und das Biest. Warum, keine Ahnung.
Augen auf, Tasche schnappen, Melancholie einpacken und noch einmal in die Kuppel schauen, die nun nichts mehr anderes ist als das Dach des Planetariums.

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Das beste, was man in der Welt haben kann, ist daheim zu sein.
Januar 10, 2011, 4:47 pm
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Ich freue mich über die Sonne, die hinter dem Planetarium aufgeht. Über die Raben, die sich im Morgenlicht auf die Leuchtbuchstaben des Hostels in der Landsberger Allee gesetzt haben. Über den Hund, der mich vor dem Supermarkt erwartungsvoll anschaut. Über das „Wollmaus“-Schild vom Wollladen und die gemalten Sonnenblumen an den Häuserwänden. Über den Asphalt, der endlich wieder zu sehen ist. Über die Menschen, die gedankenversunken auf  ihre Straßenbahn warten. Über die Tram-Ansage „U-Bahnhof Alexanderplatz“. Ich freue mich auf den Frühling, den Sommer und den Herbst und mit mehr als einem Jahr Verzögerung spüre ich, wie Berlin langsam aber sicher zu meinem zu Hause wird.